Familie oder Karriere? Oder Familie und Karriere. Bei uns: Ganz klar Letzteres. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden beides zufriedenstellend unter einen Hut bekommen können. Wie sieht die Realität bezüglich Work-Life-Balance bei anaptis aus? Klappt das im Alltag wirklich? Drei Teammitglieder berichten.
Erfahrungsbericht von Daniel R. (Developer/Consultant und Vater)
Lieber Daniel, wie ist deine Familiensituation?
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder – aktuell im Alter von vier und sieben Jahren.
Wie vereinbarst du Familie und Beruf? Wie sieht deine Work-Life-Balance aus?
Meine Frau arbeitet 20 Stunden die Woche und ich habe meine Stunden von 40 auf 35 Wochenstunden reduziert. Zudem sparen Tage im Homeoffice natürlich Fahrtzeit. Ach ja, Homeoffice wurde im Zuge der Corona-Pandemie normaler – was mir natürlich auch sehr in die Karten spielt.
Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir/euch aus?
Ich denke, wie bei jeder Familie mit Kindern. Morgens machen wir die Kinder fertig, arbeiten während sie in der Kita bzw. Schule sind. Nachmittags, wenn die Kinder wieder da sind, kümmern wir uns weiter um sie und helfen bei den Hausaufgaben, empfangen Besuch oder fahren sie zu Freunden/Freundinnen, zum Training etc. Zwischendurch fallen natürlich noch ganz alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, Erledigungen und Aufräumen an.
Wirst du von der Geschäftsführung und anderen Teammitgliedern unterstützt?
Auf jeden Fall! Größtenteils bringen Sie mir Verständnis entgegen. Dafür bin ich sehr dankbar.
Erfahrungsbericht von Anna (Auszubildende und Mutter)
Liebe Anna, wie ist deine Familiensituation?
Ich bin verheiratet und wir haben drei Kinder – zwei Jungs (8 und 10 Jahre alt) und eine kleine Tochter mit 2,5 Jahren.
Wie vereinbarst du Familie und Beruf? Wie sieht deine Work-Life-Balance aus?
Mein Mann und ich arbeiten beide in Vollzeit. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, die Zeit gut zu planen.
Ich beginne meinen Arbeitstag früh, damit ich am Nachmittag nach Schule und Kita Zeit mit den Kindern verbringen kann. Mein Mann kann dafür etwas später Feierabend machen. Die Zeit nach 16 Uhr gehört dann ganz der Familie – wir fahren die Jungs zum Fußball, gehen spazieren oder genießen einfach gemeinsame Momente.
Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir/euch aus?
Wie schon erwähnt, starte ich meistens gegen 7:30 Uhr, damit ich ab 16 Uhr frei bin. Die Ganztagsbetreuung geht bis 16 Uhr, und die Kita bis 15 Uhr. Nachmittags hilft meine Schwiegermutter uns oft mit unserer Tochter, bis einer von uns zu Hause ist. Ein großer Vorteil ist, dass ich meine Arbeitszeiten flexibel gestalten kann – das macht es viel einfacher, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
Wirst du von der Geschäftsführung und anderen Teammitgliedern unterstützt?
Auf jeden Fall! Ich war wirklich positiv überrascht, wie viel Verständnis und Unterstützung ich von der Firma und meinen Kolleginnen und Kollegen bekomme. Ich schätze sehr, dass die Firma so viel Verständnis zeigt – das motiviert mich, auch selbst mein Bestes zu geben.
Erfahrungsbericht von Jessika (Online Marketing Managerin und Mutter)
Wie ist deine Familiensituation?
Ich lebe mit meinem Partner und unserem zweijährigen Kind zusammen. Mein Partner arbeitet Vollzeit als Lehrer, und ich bin seitdem ich aus der Elternzeit wieder da bin, in Teilzeit mit 30 Stunden angestellt. Unser Sohn geht in die Kita, was zum Glück wunderbar funktioniert. Momentan bin ich erneut schwanger und ab Januar sind wir dann zu viert.
Wie vereinbarst du Familie und Beruf? Wie sieht deine Work-Life-Balance aus?
Ich bin sehr froh, dass mein Arbeitgeber so familienfreundlich ist. Durch das flexible Arbeitszeitmodell und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, kann ich Familie und Beruf sehr gut miteinander verbinden. Meistens arbeite ich zwei Tage die Woche im Büro und drei Tage aus dem Homeoffice. Das ist für mich persönlich ein super Mix, um einerseits die Kolleginnen und Kollegen zu treffen und andererseits Fahrtzeit einzusparen.
Wir planen die Woche gemeinsam als Familie, sodass immer klar ist, wer wann für unser Kind da ist. Es gibt natürlich auch spontane Momente, in denen das Kind mal krank ist oder etwas Unerwartetes passiert. In diesen Situationen erlebe ich viel Verständnis und Unterstützung vom Team und der Führung. Das nimmt enorm den Druck und Stress raus.
Durch die flexible Arbeitsgestaltung bleibt meine Work-Life-Balance insgesamt sehr ausgewogen: Ich habe genug Zeit für Familie und mich selbst und kann mich gleichzeitig beruflich trotzdem noch weiterentwickeln.
Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir/euch aus?
Unser Tag startet meistens gegen 6:00 bis 06:30 Uhr. Wir frühstücken zusammen, dann bringe ich unseren Sohn in die Kita. An Homeoffice-Tagen starte ich direkt danach mit der Arbeit. Wenn ich im Büro bin, bin ich etwas früher unterwegs, damit ich nachmittags rechtzeitig wieder zu Hause bin. Private Termine lege ich bei Bedarf auch mal auf den Vormittag, wenn mein Partner an dem Tag früher frei hat und die Kinderbetreuung übernehmen kann. Dann arbeite ich nachmittags auch mal länger. Das ist alles kein Problem.
In der Regel verbringen wir den Nachmittag aber gemeinsam als Familie und gehen raus, spielen, treffen Freunde oder machen noch Erledigungen. Abends ist dann Familienzeit mit Abendessen, Vorlesen und Kuscheln. Danach habe ich manchmal noch etwas Zeit für mich oder für den Haushalt.
Wirst du von der Geschäftsführung und anderen Teammitgliedern unterstützt?
Ja, absolut. Ich habe das große Glück, in einem Unternehmen zu arbeiten, das Familienfreundlichkeit wirklich lebt und nicht nur darüber redet. Meine Vorgesetzten und mein Team sind sehr verständnisvoll, wenn familiäre Themen anstehen. Wir haben eine offene Kommunikation, und es wird immer gemeinsam nach Lösungen gesucht. Auch im Alltag erlebe ich viel Rückhalt, z. B. wenn Termine verschoben werden müssen oder ich mal kurzfristig im Homeoffice bleiben muss. Das schafft Vertrauen und eine sehr positive Arbeitsatmosphäre.
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