Blakert-Jessika

Das Marketing-Umfeld ist schnelllebig. Technologien ändern sich, Methoden sind irgendwann überholt und neue Trends stehen vor der Tür. Gleiches gilt natürlich für das IT-Umfeld, in dem wir und unsere Entwickler/-innen und Consultants sich bewegen. Aus dem Grund sind regelmäßige Weiterbildungen für uns alle sehr wichtig. Unsere Marketing Managerin Jessika hat sich aus dem Grund vor zwei Jahren zu einem berufsbegleitenden Masterstudium entschieden. Im Interview erfahrt ihr, wie sie das mit dem Job vereinbart und von der anaptis unterstützt wird.

 

 

Was machst du bei der anaptis?

Ich bin seit Anfang 2018 Online Marketing Managerin der anaptis und unterstütze das Marketing-Team. Von der Website inkl. Suchmaschinenoptimierung (SEO), über den Blog bis zu den Social Media Kanälen und Kampagnen (SEA) liegt alles in unserer Hand.

In diesem Jahr liegt unser Fokus vor allem auf SEO, Employer Branding und Video Marketing.

 

Wie bildet ihr euch weiter?

Wir informieren uns regelmäßig über anstehende (Online-) Seminare und andere Events und nehmen daran teil. Außerdem haben wir fachlich relevante Newsletter abonniert und hören entsprechende Podcasts. Meine Kollegin hat bereits berufsbegleitend ein Masterstudium absolviert und ich studiere noch bis zum Sommer im Studiengang Online Marketing an der Hochschule Fresenius.

 

Wie kam es zum berufsbegleitenden Studium?

Die Entscheidung zum Masterstudium war für mich zunächst eine persönliche Entscheidung. Nach meinem Bachelorstudium stand für mich fest, dass ich irgendwann einen Master absolvieren würde. Nur das Wie und Wo waren noch nicht definiert. Erst einmal war es mir wichtig, in die Praxis einzutauchen, Berufserfahrung zu sammeln und Fuß zu fassen. Natürlich spielte auch das Geld verdienen eine Rolle.

Nach drei Jahren im Vollzeitjob und inmitten der Coronapandemie war für mich persönlich der Zeitpunkt gekommen. Ich habe dann entsprechend das Gespräch mit unseren beiden Geschäftsführern Markus R. und Markus T. gesucht, die mein Vorhaben direkt gutgeheißen haben. Seit April 2021 studiere ich also in einem sehr praxisorientierten Studiengang und verdiene parallel Geld.

 

Wie sind deine Rahmenbedingungen für das berufsbegleitende Studium?

Der Studiengang ist auf das berufsbegleitende Studieren ausgelegt. Ich habe mir zwar vor Beginn des Studiums Gedanken darum gemacht, meine Stunden zu reduzieren (was auch von der Geschäftsführung aus möglich gewesen wäre), habe mich aber erstmal dagegen entschieden. Bis heute arbeite ich die vollen 40 Wochenstunden und studiere parallel.

Was mir aber zeitlich sehr entgegengekommen ist bzw. immer noch entgegenkommt, ist der Bildungsurlaub, der Mitarbeitenden in den meisten Bundesländern gesetzlich zusteht. So konnte ich jährlich fünf Bildungsurlaubstage (über meinen regulären Urlaub hinaus) für Weiterbildungszwecke, sprich mein Masterstudium nutzen. Das hat mir insbesondere zur Vorbereitung auf anstehende Prüfungen sehr geholfen. Außerdem nutze ich die flexiblen Arbeitszeiten, die bei anaptis angeboten werden und die Option, im Homeoffice zu arbeiten. So starte ich morgens meistens sehr früh mit der Arbeit, spare mir die Arbeitswege und habe noch ausreichend Zeit für das Studium.

Ein Punkt, über den ich ebenso mit der Geschäftsführung gesprochen habe, ist die finanzielle Unterstützung. Hier haben wir einen für mich sehr zufriedenstellenden Weg gefunden. Das ist natürlich Verhandlungssache. Generell werden Weiterbildungen bei der anaptis immer gerne unterstützt.

 

Wie funktioniert das Konzept des berufsbegleitenden Studiums für dich? Wie ist dein Fazit bislang?

Die zeitliche Belastung ist und war rückblickend doch sehr hoch. Dahingehend hat das berufsbegleitende Studium für mich mal mehr und mal weniger gut funktioniert, sodass meine Freizeit bzw. mein Sozialleben teilweise darunter leiden mussten. Aber jetzt bin ich auf der Zielgeraden und es ist ein Ende in Sicht. Würde ich diesen Weg noch einmal gehen, würde ich vermutlich meine Stunden anpassen oder das Studium über einen längeren Zeitraum strecken, was auch möglich gewesen wäre.

Ansonsten konnte ich sehr viel für mich bzw. uns im Team mitnehmen und direkt im Beruf anwenden. Der direkte Praxis-Transfer ist definitiv ein Pluspunkt für mich.

Insgesamt würde ich das berufsbegleitende Studium auf jeden Fall wieder machen und kann es jedem weiterempfehlen, der eine fundierte Weiterbildung neben dem Beruf anstrebt.

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