Unser Umweltbundesamt (UBA) bittet die Gesellschaft um einen deutlich sparsamen Umgang mit Energie. So betont UBA-Präsident Dirk Messner: „Die beste Energie ist die, die gar nicht verbraucht wird. Das war schon immer richtig – und ist in der aktuellen Energiekrise noch wichtiger geworden.“ Inwiefern Sie als Unternehmen hier immens zu beitragen können und welche Rolle
Rohstoffknappheiten durch Krisen
Aktuell macht sich mehr denn je bemerkbar, wie abhängig wir von anderen Ländern bezüglich Rohstoffen wie Erdöl, Gas oder Strom sind und auf welch‘ wackeligen Beinen unsere Versorgungssicherheit steht, wenn wir uns mit Krisen konfrontiert sehen. Androhungen von Lieferstopps und ein drohendes US-Öl-Embargo deuten auf die Spitze der Eskalation hin. Dass die Preise für Erdöl und Gas momentan so in die Höhe schießen, hängt obendrein mit der Weltkonjunktur zurzeit der Coronapandemie zusammen.
Energie sparen als Unternehmen
Nicht nur Privatverbraucher können durch das Energiesparen einen Beitrag leisten. Auch Unternehmen können ihren Energieverbrauch zum großen Teil noch deutlich optimieren. Was also können wir als Unternehmen leisten, um Energie zu sparen und uns am Ende natürlich weniger abhängig zu machen?
Folgende Bereiche bergen großes Potential zur Energieeinsparung:
- Beleuchtung
- Klimatisierung/Heizung/Lüftung
- Hardware/Geräte
- Mitarbeitende sensibilisieren
Beleuchtung
Ein Umstieg auf LED-Leuchten ist in jedem Fall lohnend. Diese sind durch eine höhere Watt-Leistung sehr effizient und produzieren keine Wärme. Besonders alte Neon-Röhren sollten durch LED-Leuchten ausgetauscht werden.
Klimatisierung/Heizung/Lüftung
Der Sommer steht so gut wie vor der Tür und was machen viele Unternehmen schon fast automatisch? Die Klimaanlagen ans Maximum drehen. Dabei helfen schon kleine Maßnahmen wie ein Sonnenschutz oder das Abschalten von Geräten, die viel Wärme freisetzen, zur Vermeidung von Wärme in Innenräumen.
Vor der kalten Jahreszeit lohnt es sich besonders, in die Jahre gekommene Gas- und Ölheizungen auszutauschen, um die Energieeffizienz zu steigern. Etwa durch Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen.
Mitarbeitende sensibilisieren
Sensibilisieren Sie auch Ihre Belegschaft für das Thema. So ist es beispielsweise sinnvoll, Geräte nicht im Stand-By-Modus bzw. Bereitschaftsmodus verweilen zu lassen, sondern über Nacht abzuschalten. Dies ist über Mehrfachsteckdosen einfach möglich und kostet nicht mehr als zwei Sekunden Zeit.
Hardware/Geräte
Sie können ebenso im großen Stil Strom sparen, wenn Sie Stromfresser identifizieren und austauschen. Dazu gehört zum Beispiel lokal installierte Software. Die Anschaffung von modernen Lösungen kostet zwar zunächst Geld, spart aber auf die Dauer Energie und Geld.
Exkurs: Cloud -Software von Microsoft
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Zudem ist der Einsatz aktueller Endgeräte wie PCs, Notebooks, Displays und All-in-One-Geräte ratsam, da diese wesentlich weniger Energie benötigen im Verhältnis zu Geräten, die bereits älter als 3 Jahre sind. Dadurch wird Ihr Stromverbrauch gemindert und die CO₂-Bilanz verbessert.
Cloud -Nutzung – Sind Preisentwicklungen zu erwarten?
Die Energiekrise hat bislang dazu geführt, dass es zu exorbitanten Preissteigerungen kam. Besonders die Preise für Öl, Gas und Kohle haben zunächst Rekordzahlen erreicht.
Inwiefern Microsoft die Preise für sein
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