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Fabian hat vor einem Jahr seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung abgeschlossen. Wie war die Ausbildung? Wo steht er jetzt? Und wo möchte er noch hin? Wir haben ihn interviewt.

 

 

Warum hast du dich für die Ausbildung als Fachinformatiker entschieden und wann bist du gestartet?

“Warum Fachinformatiker? Kurz und knackig: Ich kam schon früh mit der IT in Berührung, habe Spaß an (neuen) Technologien und daran, mich in Probleme einzuarbeiten.

Aber von vorne: Ich muss an meine Kindheitstage zurückdenken. Ich kam schon früh durch meinen älteren Bruder in Kontakt mit Computern. Im Alter von 10 Jahren bekam ich dann meinen ersten eigenen PC (wohl gemerkt: ein sehr langsames Teil).

Die Liebe für die IT zog sich anschließend wie ein roter Faden durch meinen Bildungsweg über die Realschule bis zum Berufskolleg (gymnasiale Oberstufe). Obwohl es quasi eine “Liebe auf den zweiten Blick” war. Denn Informatik war in der Realschule nur meine zweite Wahl. Dennoch gehörte es zu den Fächern, die ich am meisten mochte. Für die gymnasiale Oberstufe wählte ich dann bewusst den Schwerpunkt Mathematik und Informatik. Ebenso im Studium. Und obwohl ich die Entscheidung traf, mein Studium abzubrechen, blieb ich der IT treu.

So habe ich am 1. August 2019 meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der anaptis angefangen. Dadurch, dass die anaptis schon lange und regelmäßig ausbildet, war ich von Anfang an in guter Gesellschaft von anderen Auszubildenden.”

 

Wie lief deine Ausbildung ab?

“Die Einarbeitung lief frei nach dem Motto “learning on the job”.

Wenn Fragen oder Probleme aufkamen, konnte ich diese direkt klären. Das gilt für die gesamte Kommunikation mit meinem Ausbilder.

Zu Beginn stand natürlich die Hauptapplikation und damit die ERP-Lösung Microsoft Dynamics 365 Business Central im Vordergrund. Da diese sehr umfangreich ist, habe ich mit einer Lernplattform gearbeitet, die Schritt für Schritt auf die verschiedenen Bereiche eingeht und mir einen super Einstieg in die Entwicklung gegeben hat. Mit der Zeit haben mir meine Kolleginnen und Kollegen erste Aufgaben gegeben. Sowohl Testaufgaben, die mir die Entwicklung näherbringen sollten, als auch “echte” Aufgaben (intern oder für Kunden). Beispielsweise habe ich mich um die Kommunikation mit einer API und dem Troubleshooting und Verbessern dieser beschäftigt. In dem Zusammenhang habe ich viel über die Code-Strukturierung gelernt.

Im ersten Jahr fand die Berufsschule zwei Mal wöchentlich statt und in den anderen beiden Jahren einmal wöchentlich. Mit dem Fortschreiten der Ausbildung und der Einarbeitung in andere Aufgabengebiete nahm meine Auslastung natürlich zu.

“Nichtsdestotrotz hatte ich zu jedem Zeitpunkt in der Ausbildung genug Zeit zum Lernen. Mit entsprechender Kommunikation an Teamleitung und unseren Ausbilder wurde ich dafür ohne Probleme freigestellt. Am meisten Spaß hat mir das stressfreie Einarbeiten in eine völlig neue Welt gemacht”.

Vor der Ausbildung habe ich selbst für mich „frei Schnauze“ programmiert. Dynamics 365 Business Central (vormals Dynamics NAV/Navision) gibt allerdings sehr viel vor. Anfangs war das sehr ungewohnt für mich. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, damit umzugehen und meinen Anspruch, alles wissen zu müssen, losgelassen. Außerdem empfand ich das Arbeiten mit Schnittstellen als sehr erfahrungsreich. Gerade in der heutigen Zeit kommunizieren immer mehr grundlegend verschiedene Systeme miteinander. Die Architektur und Kommunikation wirklich en detail nachzuvollziehen und zu verstehen hat mir Spaß gemacht. Außerdem konnte ich viel Erfahrungen in der Arbeit mit Drittanbieter-Anwendungen (Anveo Mobile App) sammeln. Dadurch hat sich mein Wissensspektrum in jedem Fall erweitert und Dynamics 365 Business Central habe ich dadurch ebenfalls besser kennengelernt.

 

Wann hast du dich dazu entschieden, zu bleiben und warum?

Etwa ein Jahr vor Beendigung der Ausbildung habe ich mir im Rahmen meiner Jahresreflexion Gedanken dazu gemacht, ob ich bleiben möchte. Da musste ich gar nicht lange überlegen. Was mir bei der anaptis unheimlich gut gefällt, sind die tollen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich auch privat Kontakt pflege. Ich finde es sehr schön, mich auch außerhalb der Arbeit auszutauschen und über Dinge sprechen zu können, die mich bewegen.

Außerdem überzeugen mich bis heute das außerordentlich gute Betriebsklima, das Team-/Wir-Gefühl (anaptis-Family) sowie die gegenseitige Unterstützung, die Teamevents, die kurzen und direkten Kommunikationswege sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Wie lief dein Übernahmegespräch?

“Die Nähe und Offenheit ist im gesamten Team ziemlich hoch”.

Aus dem Grund habe ich mir keine Sorgen in Bezug auf mein Übernahmegespräch gemacht.

Tatsächlich lief es auch sehr entspannt und offen: Wir haben zuerst die Ausbildung reflektiert. Zunächst habe ich von mir aus berichtet, dass ich sehr viel gelernt habe. Fachlich sowie menschlich. Obwohl der Großteil der Ausbildung durch die Arbeit im Homeoffice aufgrund der Coronapandemie geprägt war, musst ich keine Abstriche in der Qualität meiner Ausbildung verbuchen. Im Gegenteil: Der Umgang der anaptis mit der Coronapandemie und damit der nahtlose Übergang vom Arbeiten in Präsenz in das Arbeiten aus dem Homeoffice war sehr professionell und reibungslos.

“Ich würde die Ausbildung jederzeit wieder machen”.

Das Feedback der Geschäftsführung war ebenso durchweg positiv. Beide Geschäftsführer hatten den Eindruck, dass ich mich sehr gut in das Team integriert habe. Außerdem stimmten meine schulischen sowie betrieblichen Leistungen durchweg.

Dann haben wir über meinen künftigen gewünschten Aufgabenbereich gesprochen. Ich habe erzählt, dass ich gerne für die nächsten Jahre in der Entwicklung sowie im Kundenkontakt bleiben möchte, um sowohl Entwicklungserfahrung als auch mehr Erfahrung im Umgang mit Kunden zu sammeln. Der Fokus sollte jedoch weniger im Bereich Consulting liegen, da mir die Entwicklung zu dem Zeitpunkt mehr Spaß gemacht hat und das immer noch der Fall ist. Die Geschäftsführer waren sehr offen für meine Vorschläge und haben sie genauso berücksichtigt.

 

Wo stehst du heute, ein Jahr nach Abschluss deiner Ausbildung?

Ich trage heute die Berufsbezeichnung Developer. Dazu muss man wissen: Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen sind hybrid unterwegs. Das heißt: Sie beraten und entwickeln gleichermaßen. Eine strikte Trennung gibt es in aller Regel nicht. Jedoch wurden meine Wünsche berücksichtigt, sodass ich in erster Linie entwickle.

Die Kunden und Aufgabenbereiche aus meiner Ausbildung habe ich größtenteils (gemäß meines Wunsches) beibehalten. Im Laufe des letzten Jahres kamen neue Kunden mit neuen Aufgaben und neuen Technologien (bspw. Power Apps Portals) hinzu. Beispielsweise bin ich jetzt bei einigen unserer Kunden eigenverantwortlich für die Betreuung der Anveo-Produkte zuständig. Aktuell arbeite ich mich außerdem (wieder auf eigenen Wunsch) in das komplexe Thema Microsoft Power BI ein.

“Es wird definitiv nie langweilig. Jeder Tag ist anders”.

Zudem bin ich zuletzt nach Würzburg umgezogen, nachdem mir ein temporärer Aufenthalt in unserem Office dort sehr gut gefallen hat (siehe Blogartikel „Arbeiten am anderen Standort: Fabian in Würzburg“). Dabei hat die anaptis mich großzügig unterstützt und geholfen, Steine aus dem Weg zu räumen, wo es nur ging.

Zusammenfassend kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass ich mich auf viele weitere Jahre bei anaptis freue!

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