„Wann starten wir das
Das Problem: Dieses Gefühl trügt. Und spätestens 2026 wird es zunehmend zum Risiko. Denn moderne
Wir klären Sie in diesem Blogpost darüber auf, welche Nachteile mit dem klassischen Denken verbunden sind und wie Sie sich und Ihr
Das klassische ERP -Projekt: ein Modell aus einer anderen Zeit
In der Vergangenheit sah das traditionelle Vorgehen so aus:
ERP -Lastenheft - Auswahlphase
Pflichtenheft - Einführungsprojekt
Go-Live - Live-Betrieb
Dieses Vorgehen folgt dem klassischen Wasserfallmodell: Anforderungen werden zu Projektbeginn möglichst vollständig definiert, die einzelnen Phasen nacheinander durchlaufen und das Ergebnis am Ende bereitgestellt.
Dieses Modell entstand in einer Zeit, in der Software deutlich seltener aktualisiert wurde, klar voneinander abgegrenzte Versionsstände existierten und die Anzahl der Schnittstellen zu anderen Systemen überschaubar war.
Für die kontinuierliche Weiterentwicklung moderner
Heute ist die Realität (beispielsweise beim
- Mehrere Releases pro Jahr
- Regelmäßiges Erscheinen neuer Funktionen durch
KI , Automatisierung und Schnittstellen - Regulatorische Anforderungen, die laufend nachziehen (E-Rechnungspflicht, EU Cyber Resilience Act, NIS 2)
Ein
Warum das Projektdenken zum Risiko wird
Das Problem ist nicht das Projekt an sich, sondern die Haltung danach. Denn im klassischen Projektdenken à la „Das
Dadurch werden Veränderungen aufgeschoben und neue Anforderungen sammeln sich, bis wieder ein großes Projekt nötig erscheint.
Für Nutzende von Cloudsystemen bedeutet das: Das System altert organisatorisch, nicht aber technisch. Denn die Software entwickelt sich weiter, das Unternehmen allerdings nicht im gleichen Tempo.
Perspektivwechsel
Erfolgreichere Unternehmen behandeln ihr
Denn was charakterisiert ein Produkt?
- Es wird kontinuierlich verbessert
- Es wird fortlaufend Budget in die Weiterentwicklung investiert
- Es wird anhand des Nutzen bewertet (nicht anhand des Projektstatus)
- Es hat klare verantwortliche Produktmanager
Wer ist der ERP -Produktmanager?
Gemeint ist keine neue Stelle im Organigramm, sondern eine klar definierte Verantwortungsrolle, oft übernommen von jemandem aus dem Controlling, der Geschäftsführung oder dem Operations-Bereich. Diese Person kennt die Unternehmensprozesse, hat einen Überblick über laufende Anforderungen und bewertet regelmäßig, was das
Kurz: Sie denkt nicht in Projekten, sondern im Betrieb.
Vorteile des Neudenkens
Wenn Sie diesen Perspektivwechsel vor Ihrem Vorhaben umsetzen, ergeben sich folgende Vorteile:
- Weniger Risiko: Statt seltener Großumbauten, profitieren Sie regelmäßig von vielen kleine Verbesserungen und geringen Störungen Ihres Alltaggeschäfts durch veraltete Abläufe.
- Bessere Budgetplanung: Sie planen fortlaufend Budget zur Weiterentwicklung ein – als Teil des normalen Betriebs und nicht als Sonderausgabe.
- Höhere Akzeptanz im Unternehmen: Auf diese Art und Weise werden Veränderungen zur Routine und nicht Ausnahmezustand.
- Bessere Nutzung neuer Möglichkeiten: Sie profitieren von neuen Funktionen, Automatisierungen oder Integrationen am laufenden Band bzw. zügig nach dem Erscheinen dieser und nicht erst Jahre später.
Was sich dafür im Unternehmen ändern muss
Kontinuierliche Weiterentwicklung passiert nicht „nebenbei“. Sie braucht Regelmäßigkeit und Struktur.
Wichtige Voraussetzungen sind:
- Klare Verantwortung: Wir haben zuvor vom
ERP -Produktmanager gesprochen. Dabei reden wir nicht von „die IT“, sondern einer fachlichen Rolle mit Prozessblick. - Regelmäßige Bewertungszyklen: In regelmäßigen Abständen sollten Sie sich fragen, was sich geändert hat, wo es Potenziale gibt und was echten Nutzen bringt.
- Kleine, priorisierte Maßnahmen: Gehen Sie nicht mehr „alles auf einmal“ an, sondern arbeiten Sie in kurzen Umsetzungszyklen.
Warum Standardisierung entscheidend ist
Kontinuierliche Weiterentwicklung funktioniert nur, wenn Ihr System flexibel bleibt. Das ist der Fall, wenn Sie eine standardisierte Lösung anstreben. Denn damit bleibt diese updatefähig. So lassen sich Neuerungen leichter integrieren und Sie können Ihr System stetig optimieren und weiterentwickeln.
Eine starke Individualisierung wäre hingegen ein echter „Klotz am Bein“:
Updates werden komplizierter- neue Funktionen passen nicht mehr
- jede Änderung wird zum Mini-Projekt
Genau deshalb ist Standardisierung unserer Meinung nach kein Verzicht, sondern eine Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. In unserem Artikel „Standard-ERP-Lösungen vs. ERP Branchenlösungen – Vor- und Nachteile im Überblick“ klären wir im Detail darüber auf, was Standardlösungen für uns bedeuten.
Warum dieser Ansatz zu dem ERP -System von Microsoft passt
Dynamics 365 Business Central ist genau für dieses Modell gemacht:
- Regelmäßige
Updates (z. B. 2025 Release 1, 2025 Release 2) - Erweiterungen statt Systemumbauten (buchbar im Microsoft AppSource)
- Integration in ein wachsendes Microsoft-Ökosystem
- Flexible
Cloud -Strukturen
Das System ist nicht als „Softwareprojekt mit Projektabschluss“, sondern als dynamische Plattform konzipiert.
Wie anaptis diesen Ansatz unterstützt
Bei anaptis betrachten wir ERP-Projekte nicht als abgeschlossene Einführung, sondern als laufende Entwicklungspartnerschaft.
Jedes Projekt folgt dabei unserer vielfach bewährten und agilen anaptis Projektmethodik: Wir durchlaufen gemeinsam mit Ihnen klar definierte
Unser Ansatz:
- Fokus auf Standard statt Sonderwege
- Erweiterungen so einbauen, dass sie updatefähig bleiben
- Transparente Dokumentation
- Schrittweise Optimierung statt großer Umbauten
Das Ziel ist nicht, Unternehmen dauerhaft an uns zu binden. Im Gegenteil: Ein
Unser Ziel ist nicht, Kunden möglichst lange in Projekten zu halten. Unser Ziel ist, dass ihr ERP-System ihnen morgen genauso nützt wie heute und übermorgen noch mehr.
Markus T., Geschäftsführer, anaptis GmbH
Der Perspektivwechsel in 2026
Fragen Sie sich nicht: „Wann starten wir das nächste
Genau an diesem Punkt kommen wir ins Spiel: mit praxisorientierter Beratung, tiefem Verständnis für KMU‑Prozesse und
Kontaktieren Sie uns gerne für ein persönliches Beratungsgespräch.
- Zahlungsimport in Dynamics 365 Business Central
- ERP-Partner wechseln: Wann es sinnvoll ist und wie der Umstieg gelingt
- Business Central erfolgreich einführen: Diese Voraussetzungen sollten KMU mitbringen
- Universal Code Initiative – Cloud-ready oder Abstrafung
- Wartung für Microsoft Dynamics 365 Business Central
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