Der
Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung aktuell im SAP®-Umfeld: Der Support für SAP R/3® (ECC) läuft aus und Unternehmen müssen entscheiden, ob sie zeit- und kostenintensive Transformationsprogramme wie SAP S/4HANA® umsetzen oder alternative Wege gehen.
Für viele ist das der Moment, in dem eine zentrale Frage aufkommt: Wie bleiben wir digital unabhängig, handlungsfähig und zukunftssicher ohne uns in Abhängigkeiten zu manövrieren?
In diesem Blogartikel klären wir Sie über den SAP®-Umbruch, digitale Unabhängigkeit sowie unsere Projektmethodik auf.
Warum der Support-Stopp von SAP R/3® zum Wendepunkt wird
Die SAP®-Welt befindet sich in einem erzwungenen Wandel:
- Ältere ECC-Versionen laufen bis 31.12.2025 aus.
- ECC 6.0 EHP 6–8 wird bis 31.12.2027 unterstützt.
- Gegen Aufpreis gibt es Extended Support bis 2030 – ein teures Übergangsszenario.
Viele SAP®-Kund/-innen empfinden die
Damit stehen Unternehmen, die aktuell auf SAP® setzen, vor einer großen Herausforderung: Weiter investieren oder Alternativen evaluieren?

„Nicht jede ERP-Roadmap passt zu jeder Unternehmensstrategie. Dementsprechend werden ERP-Systeme dann zum Risiko, wenn sie Entscheidungen vorgeben, statt diese zu ermöglichen. Mit Dynamics 365 Business Central setzen wir auf die ERP-Lösung des IT-Giganten Microsoft, der seiner On-Premises Lösung bis dato bewusst kein fixes Ende setzen möchte.“
Markus R., Geschäftsführer anaptis GmbH
Allgemein stehen Unternehmen vor der Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig in einer digitalen Welt, die sich ständig verändert?
Was Mittelständler heute wirklich brauchen: Digitale Unabhängigkeit
Digitale Unabhängigkeit bedeutet nicht, „alles selbst zu machen“. Es bedeutet: Entscheidungsfreiheit behalten. Digitale Unabhängigkeit umfasst drei Kernaspekte:
Technologische Freiheit statt Abhängigkeiten
Viele ERP-Systeme zwingen Unternehmen heute in:
- Starre On-Premises-Modelle
- Unflexible Release-Zyklen
- Aufwendige Migrationsprojekte
- Teure Individualentwicklungen
Dagegen bevorzugen Unternehmen Flexibilität und Freiheiten:
- Cloud oder On-Premises
- Offene APIs und einfache Integration
- Erweiterbarkeit über standardisierte Extensions
- Einfache Integration von weiteren Tools (z. B. Microsoft Office Suite)
Prozesshoheit statt zerstreuter Tool-Landschaft
Der Mittelstand kämpft häufig mit Insellösungen und doppelter Datenpflege.
Digitale Unabhängigkeit entsteht dann, wenn Prozesse zentralisiert und Datenflüsse vereinheitlicht werden.
Zukunftssicherheit statt Roadmap-Zwang
Der ERP-Markt verändert sich schnell. Hersteller setzen klare Cloud-Strategien, Support-Zyklen verkürzen sich, Innovationen erscheinen monatlich. Damit geben ERP-Hersteller vor allem immer häufiger vor, wann Kunden migrieren sollen.
Digitale Unabhängigkeit würde bedeuten: Technologiewechsel als Option, nicht als Pflicht.
Veränderung der Erwartungen an ERP-Roadmaps
In der Konsequenz verändern sich die Erwartungen an ERP-Hersteller. Während früher Funktionsumfang und Marktdurchdringung im Vordergrund standen, geht es heute stärker um Planbarkeit, Wahlfreiheit und unternehmerische Souveränität. Im Detail:
- Wahlfreiheit statt Zwangsmigrationen: Cloud-Strategien werden akzeptiert, aber nicht als starre Deadline, sondern als Option mit realistischem Übergang.
- Transparente Kostenmodelle statt Lizenzkomplexität: Unternehmen wollen verstehen, wofür sie bezahlen (heute und in drei bis fünf Jahren).
- Klare Nutzenargumente: ERP-Projekte müssen messbaren Mehrwert liefern, nicht nur technologische Modernisierung.
- Integration und Flexibilität: ERP ist Teil einer digitalen Landschaft und kein isolierter Block.
“Wie im SAP®-Beispiel zeigt sich, dass Unzufriedenheit häufig dort entsteht, wo Preis- und Konditionsmodelle schwer nachvollziehbar sind oder Service- und Roadmap-Erwartungen auseinanderlaufen. Eine gute
Markus T., Geschäftsführer anaptis GmbH
Wie groß ist die Hürde zum Wechseln? Oder besser: Wie abhängig sind Sie von Ihrem ERP -Anbieter?
Viele
- Feature Wünsche werden über Individualanpassungen umgesetzt
- Prozesse sind schlecht dokumentiert
- Eigenentwicklungen wachsen historisch (kein Fokus auf Standardisierung)
- Fehlende Standards
Anbieterwechsel oder Systemmodernisierung wird dann zu einem großen Aufwand – unabhängig davon, welcher Hersteller betroffen ist.
Warum Dynamics 365 Business Central ein risikoarmes Zukunftsmodell ist
Kommen wir nach der aktuellen Kritik an SAP® zur
Allseits bekannt ist, dass Microsoft ebenfalls auf eine
Das bedeutet:
- Kein fixes End-of-Support-Datum für
On-Premises , das mit einem festen Zwang zur Migration verbunden wäre - Kund/-innen wählen ihre Migrationsgeschwindigkeit selbst
- Transparente Roadmap mit Langzeitplanung
- Große Community & Partnerlandschaft
Ein weiterer wichtiger Vorteil gegenüber SAP®:
Microsoft veröffentlicht neue Releases sowohl für die
Zusätzlich gilt: Anpassungen, die in Business Central On‑Premises entwickelt werden, sind grundsätzlich so ausgelegt, dass sie auch in der
Mit Programmen wie Bridge to Cloud (BTC) bietet Microsoft sogar sanfte Übergänge – ohne Systemabriss und mit finanziellen Vorteilen.
Wie ist das gestaltet? In Kurzform:
Unternehmen können von 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027 in ein dreijähriges
Unser Ansatz: ERP -Unabhängigkeit durch eine klare Projektmethodik
Digitale Unabhängigkeit entsteht nicht erst im
Unsere Projektmethodik in 5 Schritten
- Verstehen: Bevor wir über Module,
Cloud oder Schnittstellen sprechen, analysieren wir Ihre Prozesse, Engpässe, Organisationsstruktur und Ziele. - Gestalten: Wir planen die Umsetzung Ihres
ERP -Projekts. Dabei ist es uns wichtig, dass wir Ihre Funktionswünsche nah am Systemstandard orientieren und erst in zweiter bzw. dritter Ebene Add-Ons und Individualanpassungen hinzuziehen. - Umsetzen: Die Umsetzung erfolgt dann in agilen
Sprints . Dabei setzen wir auf maximale Transparenz, und so viel Detailplanung wie möglich und so wenig wie nötig. Go-Live sicher begleiten: Wir begleiten IhrenGo-Live strukturiert. Von der standardisiertenDatenmigration über Schulungen, Tests sowie Trainings Ihres Teams.- Weiterentwickeln statt stehen bleiben: Nach dem Projekt ist vor der Optimierung. Mit uns gewinnen Sie einen langfristigen Partner. Wir unterstützen Sie auch nach der Einführung bei
Updates , Automatisierungsideen, der Integration vonKI und sonstigen Optimierungen.
Warum das so wichtig ist: Nur schlanke, standardnahe Systeme bleiben updatefähig und damit bleiben Sie unabhängig vom
Fazit: Jetzt ist der richtige Moment, ERP neu zu denken
Der Mittelstand braucht heute kein
- Flexibel den Weg in die
Cloud gestalten: Mit Bridge to Cloud können Bestandskund/-innen kontrolliert vonOn-Premises in dieCloud wechseln. Ergänzend ermöglichen strukturierte Transitionspfade aus anderen Microsoft-ERP -Systemen (z. B. Dynamics AX,SCM oder GP) den Umstieg auf Dynamics 365 Business Central – bei klarer strategischer Ausrichtung auf dieCloud . - Von einer klaren Roadmap und planbaren
Update -Strategien profitieren, die Investitionssicherheit schaffen und kontinuierliche Innovation ermöglichen. - Standardprozesse und standardisierte Add-Ons nutzen, ohne dabei individuelle Freiheiten und Differenzierungsmöglichkeiten zu verlieren.
- Ihre
ERP -Zukunft selbstbestimmt gestalten – flexibel, skalierbar und unabhängig von starren Systemgrenzen.
Gerade im Kontext des Support-Endes von SAP R/3® ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, die eigene
Möchten Sie Ihre
Wir begleiten mittelständische Unternehmen auf dem Weg zu mehr digitaler Unabhängigkeit – pragmatisch, partnerschaftlich und mit klarem Blick fürs Machbare.
Kontaktieren Sie uns gerne für ein persönliches Beratungsgespräch.
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