Produktionsleitende sind in erster Linie für Planungsprozesse verantwortlich. Das System nimmt Ihnen viel Arbeit über die KI-gestützte Verkaufs- und Bestandsprognose (Englisch: Sales and Inventory Forecast) ab. Diese prognostiziert potenzielle Verkäufe anhand historischer Daten und gibt damit einen Überblick über den erwarteten Bedarf sowie erwartete Fehlbestände.
Produktions- und Materialbedarfsplanung
Über die Funktion Neuplanung berechnen können die Produktions- und Materialbedarfe auf Basis des tatsächlichen und geplanten Bedarfs berechnet werden. Beide Schritte – Produktionsprogrammplanung und Nettobedarf – sind einzeln oder gleichzeitig berechenbar.
Materialbedarfsplanung/Nettobedarf
Bei der Materialbedarfsplanung wird der Materialbedarf auf Basis des tatsächlichen Bedarfs für Komponenten prognostiziert. Der Hauptzweck einer Nettobedarfsplanung besteht darin, terminierte formale Pläne je nach Artikel aufzustellen, um den richtigen Artikel zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Menge bereitzustellen.
Produktionsprogrammplanung
Die Produktionsprogrammplanung ist die Berechnung eines Produktionsplans, der auf dem tatsächlichen Bedarf und der Absatzplanung basiert. Die Berechnung der Produktionsprogrammplanung wird für Endartikel mit einer Planung oder einer Verkaufsauftragszeile durchgeführt. Diese Artikel werden als „Produktionsprogrammplanungsartikel“ bezeichnet und werden als dynamisch gekennzeichnet, wenn die Berechnung gestartet wird.
Die visuelle Darstellung Ihrer Planung ist mit unterschiedlichsten Add-Ons wie dem Netronic Visual (Advanced) Production Scheduler erweiterbar.
Abbildung einer Fremdfertigung
Ausgewählte Arbeitsgänge an Kreditor/-innen weiter zu vergeben, ist in vielen Fertigungsunternehmen üblich. Eine Fremdfertigung wird über spezielle Arbeitsplatzgruppen realisiert, welche Kreditor/-innen zugewiesen sind. Daran erkennt die Software die Notwendigkeit einer Fremdarbeitsbestellung, welche durch den Fremdarbeitsvorschlag erstellt werden kann. Die Dienstleistungskosten können über diesen Weg auf den Einstandspreis der Fertigung aufgeschlagen werden.
Stücklisten
Mithilfe von Stücklisten (Produktions- oder Montagestücklisten) strukturieren Sie übergeordnete Produkte, die aus einzelnen Komponenten bestehen.